Tipp 1 - Hunde im Winter

Diesmal geht es um Tiere im Winter, speziell um Hunde: Beim täglichen Spazierengehen kann ein Hund nämlich ganz schön arm sein!

Herwig Pucher, Tierarzt von Tierplus sagt Dir auch, warum:

HP: „Rollsplitt, also diese kleinen spitzen Steine auf der Straße und Eis sind für Hundepfoten gar nicht lustig. Das Schlimmste aber ist Streusalz auf Gehwegen und Straßen. Das Salz macht die Pfoten rissig und dann brennt´s ganz fürchterlich. Der Hund schleckt und schleckt seine Pfoten, manchmal bis sie richtig offen und wund sind."

Aber nur deshalb nicht raus zu gehen ist auch keine Lösung. Es gibt aber andere Möglichkeiten die Pfoten zu pflegen.

HP: „Am besten cremst Du die Ballen schon vor dem Spazierengehen ein. Jedenfalls nach jedem Gassigehen solltest Du die Pfoten mit lauwarmem Wasser oder Käsepappeltee abwaschen und auch wieder einschmieren."

Aber auch Hundeschuhe sind möglich.

HP: "Das schaut vielleicht lustig aus, macht aber Sinn: Stadthunde müssen ja täglich im Salzgatsch raus, da sind Schutzschuhe keine blöde Idee."

Hunde mit kurzem Fell können sich – so wie Du, wenn Du ohne Jacke raus gehst – in der Kälte verkühlen. Und auch ein Leuchthalsband ist eine gute Idee: Gerade wenn es so früh dunkel wird ist es sicherer, schon von Weitem gesehen zu werden.

Aufpassen sollte man auch, wenn der Hund seinen Durst mit Schnee stillt.

HP: "Ja, das ist nicht gut für den Hund. Von Schnee bekommen Hunde Erbrechen, Durchfall, Hals- und Magenschmerzen."

Also: Lieber verbieten!

Noch mehr Infos zum Thema Haustiere im Winter findest Du auf tierplus.at und natürlich auch auf Mein Kinderradio